Digitalisierte Inventarbücher
Die Inventarbücher des Museum Schnütgen wurden 1924/25 angelegt, erst einige Jahre nach der Eröffnung des Museums 1910 in einem Anbau am Kölner Kunstgewerbemuseum. Die Aufteilung der Inventare nach einzelnen mit Buchstaben gekennzeichneten Gattungen basiert auf der damaligen Systematik kunstgewerblicher Sammlungen.
In den Inventaren sind die Objekte mit fortlaufender Nummerierung verzeichnet und nicht streng chronologisch nach Zugangsdatum. So finden sich auf einer jeweiligen Seite oft Objekte aus der Sammlung Alexander Schnütgens („Alter Bestand“) neben solchen, die erst nach der Gründung in den Bestand gelangten, wie etwa Werke aus der 1926 erfolgten Stiftung des ersten Direktors Fritz Witte („Stiftung Witte“). Ankäufe, Schenkungen und andere Zugänge sind meist mit einem Verweis auf das Zugangsverzeichnis versehen, in dem einzelne Erwerbungen ab dem Jahr 1911 chronologisch erfasst sind.
Die kunsthistorische Einordnung der Objekte in den Inventarbüchern und dem Zugangsverzeichnis spiegelt den Wissenstand zum Zeitpunkt des Eintrags wider und ist in vielen Fällen überholt.
Aus Datenschutzgründen sind hier die Einträge in den Inventarbüchern und dem Zugangsverzeichnis bis einschließlich 1950 veröffentlicht.