Goldschmiedekunst
Als besonders edles Metall wird Gold seit Jahrtausenden geschätzt. Es entfaltet mit seinem Glanz eine einzigartige Wirkung und erfuhr seine Legitimation als Material für christliche Kultobjekte zudem durch die symbolische Deutung: So sollte das Himmlische Jerusalem von Mauern aus edelsteinbesetztem Gold umgeben sein. Gegossen, getrieben, graviert und ziseliert und mit anderen Metallen, Edelsteinen und Email farbig kombiniert, entstand aus dem kostbaren Material im mittelalterlichen Köln Schatzkunst von höchster künstlerischer Qualität.
Sog. Modoalduskreuz, Rückseite eines Altarkreuzes Werkstatt des Roger von Helmarshausen, um 1107, Kupferblech mit Resten der Vergoldung, 42 x 33,5 cm, Inv.-Nr. G 579 © Rheinisches Bildarchiv
Christus mit der Wurfschaufel
Köln, 1150-1160, Kupfer vergoldet, 16,4 x 14,5 cm, Inv.-Nr. G 578, © Rheinisches Bildarchiv
Einband für ein karolingisches Evangeliar, Köln, um 1170-1180 (Handschrift, St-Amand, um 860-880), Grubenschmelzemail, Filigran- und Steinbesatz, silbervergoldete Treibarbeit, ca. 28 x 20 cm, Inv.-Nr. G 531, © Rheinisches Bildarchiv
Goldene Tafel aus St. Ursula,
Köln, um 1170-1180, Malerei: spätes 14./frühes 15. Jh. und 19. Jh., Eichenholz, Grubenschmelz, vergoldete Stückplättchen und Buntmetallblech, 114 x 218 cm, Inv. G 564, © Rheinisches Bildarchiv
Reliquienkästchen mit Martyrium des hl. Thomas Becket
Limoges, 1195-1200, Email, 20,2 x 17,9 cm, Inv.-Nr. G 535
© Rheinisches Bildarchiv
Bergkristallreliquiar,
Köln, um 1200, Bergkristall, vergoldetes Kupfer mit Steinbesatz, 16 x 17,5 cm, Inv.-Nr. G 17, © Rheinisches Bildarchiv
Krümme eines Bischofs- bzw. Abtsstabs,
Limoges, um 1125-1235,vergoldetes Kupfer mit Email, H. 21 cm, Inv. G 524, © Rheinisches Bildarchiv
Reliquienanhänger, Köln, 2. Hälfte 13. Jh., Bergkristall, vergoldetes Silber mit Glasbesatz, 8 x 3,3 x 1,7 cm, Inv. G 392, © Rheinisches Bildarchiv