Memento mori
„Bedenke, dass Du sterben wirst!“ – Seit dem ausgehenden Mittelalter entstanden in diesem Sinne kleine Kunstwerke, die die Betrachtenden oft sehr drastisch mit Tod und Verfall konfrontieren. Doch mit der christlichen Hoffnung auf Ewiges Leben beinhaltete die Mahnung an die eigene Sterblichkeit zugleich die Aufforderung, gottgefällig zu leben und sich damit die „Schätze des Himmelreichs“ zu sichern.
Memento mori, Westschweiz, um 1520, Elfenbein, Ebenholz, 12,5 x 42 cm, Inv.-Nr. B 160, © Rheinisches Bildarchiv
Zwei seifenblasende Knaben (Homo Bulla) Köln, um 1530, Glasmalerei, 96 x 68 cm, Inv.-Nr. M 572 © Rheinisches Bildarchiv
Paternosterschnur
Spanisch-mexikanisch, letztes Viertel 16. Jh., Schädelperlen aus Hartholz mit Mikroschnitzereien auf Kolibrifedern, Silber vergoldet mit Email, L. 39 cm, Inv.-Nr. A 1059
© Rheinisches Bildarchiv
Schlafender Putto mit Totenschädel, Niederlande (?), 17. Jh., Elfenbein, 4,3 x 14 x 5,7, Inv. B 154, © Rheinisches Bildarchiv
Kanzeluhr, Hildesheim, spätes 17. Jh., Holz und grünes Glas, befüllt mit rotem Sand, H. 42 cm, Inv. A 1065, © Rheinisches Bildarchiv
Wendehaupt als Rosenkranzglied (Vorderseite), deutsch (?), 17. Jh.,
Elfenbein mit Fassungsresten, H. 3,8 cm, Inv.-Nr. B 129,
© Rheinisches Bildarchiv
Wendehaupt als Rosenkranzglied (Rückseite), deutsch (?), 17. Jh.,
Elfenbein mit Fassungsresten, H. 3,8 cm, Inv.-Nr. B 129,
© Rheinisches Bildarchiv
Trauerdalmatik, Gewandstoff: Seidendamast, Spanien, um 1730; Besätze: Stickerei in Seide und Goldlahn, Spanien, Ende 16. Jh., L. 135 cm, B. 150 cm, Inv.-Nr. P 235 © Museum Schnütgen, Foto: Thomas Zwillinger